Spliss

Die meisten Frauen kennen Haarspliss, vor allem wenn sie längere Haare haben. Spliss bedeutet, dass das Ende eines einzelnen Haares sich absplittert, beziehungsweise in zwei spaltet. Die Haarspitzen sind dann brüchig und die Haarpracht wirkt vor allem in den Enden glanzloser. Bei längeren Haaren tritt dies häufiger auf, weil lange Haare mehr im Alltag mitmachen müssen und mehr strapaziert werden, zum Beispiel sind sie mehr Reibung ausgesetzt und sie sind auch schon älter, als kurze Haare, die häufiger geschnitten werden.

Was ist der Unterschied zwischen Spliss und Haarbruch?

Allgemein benutzt man das Wort Spliss, wenn es um die Haarspitzen geht, also die Haare dort brüchig sind. Haarbruch an sich kann an jeder Stelle des Haares auftreten. Das bedeutet, dass die Haare an vielen Stellen aufgeraut sind und dort porös geworden sind, sodass sie abbrechen können.

Was kann ich gegen Spliss tun?

Das beste was man gegen Spliss machen kann ist, ihm vorzubeugen, denn wenn die Haare erst mal richtig brüchig geworden sind hilft nur noch der Gang zum Friseur und: Haare kürzen. Sind Haare von Spliss „befallen” kann auch eine Haarkur oder ähnliches nichts mehr reparieren. Ist das Haar nur „durstig” und etwas spröder, kann man es mit der richtigen Pflege wahrscheinlich wiederaufbauen, aber bei vielen brüchigen Haarspitzen sollte man lieber die Haarenden abschneiden und das Haar dann weiter pflegen. Das ist aber meist gar nicht schlimm. Generell empfehlen wir die Haare regelmäßig kürzen zu lassen. Wünscht man sich lange und gesunde Haare und möchte sie deswegen lange wachsen lassen, sollte man trotzdem regelmäßig beim Friseur die Spitzen schneiden lassen, so bleiben die Haare gesund und können trotzdem wachsen.

5 Tipps zum Vorbeugen von Spliss sind:

1. Haarmasken und Haarkuren: Diese Haarpflegemittel versorgen die Haare mit extra viel Feuchtigkeit und beugen spröden, trockenen Haaren dadurch vor.

2. Kein Trocken rubbeln: Nachdem Sie Ihre Haare gewaschen haben, sollten Sie die Haare nur vorsichtig trocken und sie auf keinen Fall mit dem Handtuch trocken rubbeln, dies raut die Haare nur zusätzlich auf.

3. Hitze vermeiden: Hitze schädigt die Haare und kann sie austrocknen. Vor allem durch Stylinggeräte wie das Glätteisen oder den Lockenstab. Verwenden Sie diese Geräte am besten nur mit Hitzeschutz und nicht zu übermäßig.

4. Aufmerksames Kämmen: Achteten Sie beim Kämmen darauf wie Sie mit Ihren Haaren umgehen. Verwenden Sie gute Bürsten und Kämme, z. B. einen Kamm mit groben Zinken, bei lockigen Haaren. Nicht zu viele Haare auf einmal kämmen und nicht zu stark kämmen. Das Ziel ist es die Haare vorsichtig zu entwirren und nicht zu reißen. Kämmen Sie am besten von unten nach oben um das Haar nach und nach zu entwirren.

5. Häufiges Färben vermeiden: Haare färben strapaziert die Haare. Wenn Sie Ihre Haare färben vergessen Sie dabei die richtige Pflege nicht, denn das Färben trocknet die Haare aus. Um Spliss vorzubeugen, sollten Sie regelmäßiges färben eher vermeiden, vor allem in den Haarspitzen.